Geschichte - Das Dritte Reich

Das Dritte Reich

Nach dem Hitler-Putsch wurde die NSDAP verboten, machte aber die Tarnorganisation "Nationalsozialistischen Freiheitsbewegung Großdeutschlands" auf.

Während des Nazi-Euthanasie Programmes wurden 70273 Anstaltsinsassen ermordet.

Nach Protesten wurde das Euthanasie-Programm am 28.8.1941 gestoppt.

Codename für das Euthanasie-Programm war "T4" nach der Berliner Tiergartenstraße 4, dem Sitz der Zentrale.

Die "Euthanasie-Vollmacht" war Hitlers einzige, und auch nur widerwillig, schriftlich fixierte Ermächtigung zum Massenmord.

Alle anderen Mordbefehle wurden von ihm nur mündlich gegeben.

Einer seiner Adjudanten wurde vom ihm an die Ostfront versetzt, weil er bei dem Versuch eine Fliege zu fangen versagte hatte.

Einen andereren Untergebenen ereilte dasselbe Schicksal - er hatte es gewagt, dem Führer ein falsches Mineralwasser zu kredenzen.

Hitlers Leibwasser war "Fachinger"

Während des 12-jährigen Reiches stand "Apollinaris" unter SS-Verwaltung.

Robert Ley, Chef der Deutschen Arbeitsfront (DAF) im 3. Reich, wurde aufgrund seiner offensichtlichen Vorlieben auch "Reichstrunkenbold" genannt.

Es wird zwar oft behauptet, aber Adolf Hitler trug nie den Namen "Schicklgruber". Schicklgruber war der Name seines unehelich geborenen Vaters Alois (1837 - 1903), der eine Zeitlang den Mädchennamen seiner Mutter - Adolfs Oma - tragen mußte. 1876 hatte er den Anspruch auf den Namen seines Vaters (Johann Georg Hiedler 1792 -1857) durchgesetzt. Adolf wurde erst am 20. April 1889 geboren.

Das Gerücht um Adolf H's "peinlichen Namen" wurde um 1930 von seinen politischen Gegnern in die Welt gesetzt.

Im 2. Weltkrieg arbeiten in Deutschland nur relativ wenige deutsche Frauen in der Rüstungsindustrie. in Großbritannien waren es 2,25 Mio. , in den USA sogar 3 Mio. Grund dafür war der Einsatz von ZwangsarbeiterInnen im Deutschen Reich.

Bei der ersten "Gleichschaltungswelle" durch die Nazis wurden 14% des deutschen Hochschulpersonals entlassen, darunter 20 Nobelpreisträger.

Richter & Henker

Als bei dem "Verfahren" gegen den Verschwörer Helmuth James Graf von Moltke vor dem Volksgerichtshof ein Strafgesetzbuch benötigt wurde, war im gesamten Gebäude keines zu finden.

Moltke wurde, da ihm keine Beteiligung am Attentat vom 20. Juli. 1944 nachgewiesen werden konnte, vor allem wegen seiner christlichen Grundhaltung zum Tode verurteilt.

Um dem Volk die "niederträchtigen Verräter des 20. Juli" und ihre "verdiente Erniedrigung" vorzuführen wurde während der Verhandlung mit versteckter Kamera gefilmt. Leider mußte man große Teile des Filmes vor der Öffentlichkeit geheimhalten: Richter Freislers fanatische Ausraster waren so peinlich, das sie für das Regime nicht tragbar waren.

Freisler starb noch während der Verfahren gegen die Attentäter vom 20. Juli durch einen Bombenangriff auf das Gerichtsgebäude. Ein Sanitäter weigerte sich in Kenntnis Freislers Rolle, ihm erste Hilfe zu leisten und ließ ihn schlicht verbluten.

"Blutrichter" Roland Freisler, der Präsident des Volksgerichtshofs, schloß sich während er 1917 in Sibirien in Gefangenschaft war, den Bolschewiken an. Im Dritten Reich gelang es ihm nie diesen Makel loszuwerden. Hitler bezeichnete ihn oft als "den alten Bolschewiken".

Freislers Witwe erhielt übrigens bis zu ihrem Tod die vollen Bezüge aus der Richterpension.

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Adolf Hitler war geborener Österreicher. Am 30. April 1925 wurde er auf Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen und war bis zur Zuerkennung der deutschen Staatsbürgeschaft am 26. Februar 1932 staatenlos.

Der Bau der Reichsautobahn war bei weitem nicht der Arbeitsplatzbringer, als der er oft genannt wird: Im zweiten Baujahr waren nur etwa 52.000 Arbeiter beim Autobahnbau beschäftigt.

Für 6 Mio. Arbeitslose, wurden nur 2,5 % der neuen Stellen im Autobahnbau geschaffen.

Eichmann und Mengele haben Hitler nie persönlich getroffen.

Hitler rauchte in seiner Jugend bis zu 40 Zigaretten täglich, bis er, um Geld zu sparen, nicht etwa aus Gesundheitsgründen, das Rauchen einstellte.

Adolf Hitler war nicht, wie so oft behauptet wird Vegetarier. Das war nur eine Propagandalüge, um ihm gewisse asketische Züge zu verleihen. Allerdings ernährte er sich die letzten Jahre seines Lebens fast ausschließlich fleischlos, weil er unter starken Magenproblemen litt.

Das TIME Magazine wählte Adolf Hitler 1938 zum "Man of the Year"

Hitlers Erbe

Am 15. Oktober 1948 wurde Adolf Hitlers Hinterlassenschaft von einem Münchener Gericht als Sühnemaßnahme dem bayrischen Staat zugesprochen.

Natürlich war Hitler abwesend, er hatte sich am 30. April 1945 erschossen.

Das Verfahren erfolgte im Rahmen des "Befreiungsgesetzes" der amerikanischen Besatzer.

Dannach war es möglich das Vermögen verstorbener Ober-Nazis einzuziehen, wenn ein rechtskräftiges Urteil vorlag.

Seit 1948 erhebt das Bayerische Finanzministerium nun auf fast alles Anspruch, was einst Hitler gehörte.

Das Land Bayern recherchiert deswegen auch nach Nachdrucken von "Mein Kampf" in in der Welt, um das an Bayern gefallene Urheberrecht durchzusetzen.

Ca. alle sechs Wochen melden Diplomaten oder Journalisten, Weltreisende oder Urlauber, daß sie nachgedruckte Exemplare in einem Buchladen im Ausland gesehen hätten.

Da in Deutschland die Urheberrechte noch 70 Jahre nach dem Tod des Autors geschützt sind, kann das Land Bayern bis zum Jahr 2015 Verlage zwingen, Unterlassungserklärungen zu unterschreiben und Auflagen einzustampfen.

In den USA und Großbritannien greift das Urheberrecht nicht, denn der Eher-Verlag hatte die Rechte in den dreißiger Jahren an dortige Verlage verkauft.

Random House verkauft jährlich 3000 Exemplare in Groß-Britannien.

Hitler war nicht arm. Als Reichskanzler ließ er sich von der Steuer freistellen.

Seine Tantiemen aus "Mein Kampf" waren somit brutto wie netto. Bei einer Gesamtauflage von rund zehn Millionen Exemplaren hat sich das auch gelohnt.

1943 hatte Hitler ein Guthaben von 5,5 Millionen Reichsmark und noch eine Bildersammlung und eine Bibliothek.

Die Bildersammlung beschlagnahmten die Amerikaner, die Bibliothek verschleppten GIs in die USA.

Der Rest im Berghof am Obersalzberg wurde im April 1945 von britischen Bombern zerstört.

Ein Nachlass-Konto bei der Kreissparkasse Berchtesgaden verzeichnete nach der Währungsreform noch 91 698,77 Mark.

Hitlers Haus am Münchner Prinzregentenplatz 16 fiel an den Freistaat Bayern.

Heute ist dort die Polizei.

Hitlers Soldbuch aus dem Ersten Weltkrieg, sein Waffenschein und sein österreichischer Reisepass liegen heute in einem grauen, etwa 40 Zentimeter langen Pappkarton, der in einem Tresor im Bayerischen Hauptstaatsarchiv München aufbewahrt wird.

Die Unterlagen wurden 1950 bei Hitlers Haushälterin Anny Winter gefunden.

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Die Firma J.A. Topf & Söhne aus Erfurt stellten die Öfen für die Verbrennung der in den KZ ermordeteten Menschen her.

Dabei konnte die Firma anfangs ihre Kenntnisse aus der Getreidebegasung und dem Krematorienbau kombinieren. So gelang es gasdichte Gaskammern und effektive Öfen zu bauen.

Die Techniker wussten was sie taten, sie optimierten die Krematorien vor Ort, so dass man mit immer geringerem Energieaufwand möglichst viele Menschen verbrennen konnte. So entstanden auch die Gaskammern mit integrierten Krematorien.

Es gab auch einen Entwurf für eine Art Fließbandkrematorium, welches nicht mehr zum Einsatz kam.

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