Wissenschaft & Technik - Erfindungen

Erfindungen die die Welt veränderten, (oder auch nicht)

Jahr Erfindung
1042 Erfindet der Chinese Pi Sheng bewegliche Drucklettern (in Europa durch Johannes Gutenberg 1445 wiederentdeckt).
1111 Der Franziskaner Mönch Franziskus Feuerwasser erfindet die Schnapszahl. ;-)
1268 Der englische Wissenschaftler Roger Bacon erfindet Augengläser für Weitsichtige.
1312 Der Mönch Berthold Schwarz erfindet das Schießpulver.
1587 Galilei erfindet die hydrostatische Waage.
1593 Galilei erfindet das Thermoskop nach dem Prinzip der Luftausdehnung (unsicherer Vorläufer des Thermometers).
1624 Wilhelm Schickard erfindet die erste Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten.
1671 Amboten erfindet die Dreschmaschine.
1672 Isaac Newton erfindet das Spiegelfernrohr.
1753 Benjamin Franklin erfindet den Blitzableiter.
1775 Der Engländer John Wilkinson erfindet eine Präzisionsbohrmaschine zum Ausbohren von Kanonenrohren.
1805 Der Franzose Nicolas Appert erfindet den Bouillonwürfel.
1818 In Karlsruhe erfindet der Forstgehilfe Karl Friedrich von Drais ein mit den Füßen angetriebenes Zweirad.
1838 Samuel Morse erfindet den Schreibtelegraphen.
1839 L. Daguerre und N. Niepce entwickeln parallel die Photographie
1840 William Henry Fox Talbot erfindet das photographische Negativ/Positiv -Verfahren.
1843 Johann Friederich Böttger erfindet das galvanische Vernickeln.
1856 Henry Bessemer erfindet die nach ihm benannte Vorrichtung zur Massenproduktion von Gußstahl.
1857 Werner von Siemens erfindet den Doppel-T-Anker für den elektrischen Dynamo und schafft damit die Grundlage der industriellen Stromproduktion.
1877 Alexander Graham Bell lässt das sein Telephon patentieren. Allerdings hatte der Italiener Antonio Meucci schon um 1860 einen praktikablen Fernsprecher entwickelt, konnte ihn aber aus finanziellen Schwierigkeiten nicht patentieren lassen.
1878 Thomas Alva Edison erfindet den Phonographen (Schallwiedergabegerät auf Zylinderbasis, das direktes Aufzeichnen und Abspielen erlaubt).
1881 Der deutsche Kupferstecher Georg Meisenbach erfindet die Autotypie. Sie wurde auch unter den Bezeichnungen Raster- bzw. Netzätzungen bekannt. Heute wird diese Entdeckung bei der fotomechanischen Wiedergabe von Halbtonbildern (z.B. Fotos) genutzt.
1885 Ottmar Mergenthaler erfindet die Zeilensetz- und Gießmaschine (Linotype). Ludwig Knorr entdeckt das fiebersenkende Antipyrin, Arthur Nicolaier den Tetanusbazillus und Friedrich Löffler kann den Diphtherie-Erreger künstlich züchten.
1886 Alfred Nobel läßt das von ihm erfundene Dynamit patentieren. Werner von Siemens erfindet die selbsterregende Dynamomaschine (Elektromotor).
1887 Hollerith erfindet die erste nach ihm benannte Lochkartenmaschine zur Datenverarbeitung.
1889 George Eastman erfindet den Rollfilm-Photoapparat.
1894 Der Ingenieur und Bastler Eugen Langen erfindet eine elektrisch betriebene Hängebahn, die später als verkehrssicherstes Transportmittel der Welt zwischen Barmen und Elberfeld im heutigen Wuppertal gebaut werden wird.
1895 Der Franzose Louis Lumiére erfindet einen Kinematographen.
Der russische Physiker Alexander S. Popow erfindet die Antenne.
1903 Robert Bosch erfindet die Zündkerze und Louis Renault die Trommelbremse.
1913 Oskar Barnack entwickelt mit der "Ur-Leica" die erste Kleinbild-Kamera. Er nutzt dazu den bereits vorhandenen 35mm-Kinofilm.
1914 Alexander Behm erfindet (für die Seekriegsführung rechtzeitig) das Echolot.
1930 In Deutschland erfindet Hans Berger die Elektro-Enzephalographie , mit der die Hirnaktivität gemessen werden kann.
1944 Jacques Yves Cousteau erfindet mit der Aqualunge das erste Preßlufttauchgerät.
1958 Felix Wankel erfindet den Drehkolbenmotor.

Hedy Lamarr

Die in den 30er- bis 50er Jahre berühmte Schauspielerin Hedy Lamarr, wurde als schönste Frau aller Zeiten bezeichnet. Aber sie war nicht nur schön sondern auch clever.

Nachdem sie die Ostmark (das "heiminsreichgeholte" Österreich) nach ihrer Scheidung vom Wiener Industriellen Mandl und wegen einer intensiven Abneigung gegen das Nazi-Regime in Richtung USA verlassen hatte, entwickelte sie während ihrer Hollywood-Karriere eine abhör- und störungssichere Funkfernsteuerung für Torpedos. Dafür erhielt sie 1942 auch ein Patent. Obwohl die Militärs das Verfahren als "hoch geheim" einstuften, kam es nicht zum Einsatz, sondern verstaubte in den Schubladen. Erst während der Kuba-Krise wurde die Technik eingesetzt und noch später diente sie als Basistechnik für die Kommunikationssicherheit des MILSAT-Systems (Militärsatelliten). Noch heute wird das Prinzip des "Weiterspringens auf den Frequenzen" von Hedy Lamarr eingesetzt, und zwar in der GSM-Telefonie.

Das Patent war allerdings mittlerweile abgelaufen und so hatte die Erfinderin nichts mehr von ihrer Idee. Sie starb, verarmt und allein gelassen am 19. Januar 2000 in einem Seniorenheim in Orlando, Fl.

Verschlussssache

Den Kronkorken erfand 1892 William Painter (1838-1906).

1892 erhielt er ein Patent auf kreisrunde, kronenförmig gestanzte Metallplättchen zum Verschließen von Flaschen.

1898 erfand er auch eine Maschine mit Fußantrieb, mit der ein Arbeiter 24 Flaschen pro Minute verschließen konnte.

Zuvor hatte er schon so praktische Dinge erfunden wie Eierköpfer und einen Kondomspüler.

Anfangs hatten die Kronkorken 24 Zacken, dann 21 Zacken.

Und anfangs war sogar Kork mit dabei, denn die Dichtung war aus Kork. Inzwischen ist die Dichtmasse der Kunststoff Polyethylen.

Der Kronkorken hält einen hohen Druck aus, denn in Flaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken kann ein 5mal höherer Druck herrschen als in einem Autoreifen.

Spielzeug

Der Erfinder des Kinderautos "Bobbycar" ist Ernst A. Bettag.

Ernst Bettag war der Gründer Spielwarenfabrik BIG in Fürth.

Das "Bobbycar" erfand er 1972, Seitdem sind über 30 Millionen Rutschautos hergestellt worden.

Ernst A. Bettag starb am Ostermontag 2003 im Alter von 74 Jahren.

Bettag war Diplom-Elektronik-Ingenieur als er 1954 die schlechtlaufende Metallwarenfabrik Johann Hoefler übernahm. Er stellte die Produktion von Metallspielzeug auf Plastikspielzeug um.

1995 entwarf Philippe Starck sein erstes Kinderfahrzeug "BIG-The Face", ein Dreirad für BIG.

Eines der BIG-Produkte war auch die Spielfiguren "Play-Big" die "Playmobil" sehr ähnlich waren. Allerdings waren die Play-Big-Männchen beweglicher (einzelne Beine und Füße beweglich) und etwas größer als die Playmobil-Figuren was sie einerseits inkompatibel machte und etwas wackliger. Play-Big hatte Anfangs wohl die breitere Palette, konnte dann aber nicht gegen Playmobil bestehen.

"Playmobil" stammt aus dem Jahr 1974 von der Firma "geobra Brandstätter" und wurde 1971/72 entwickelt.

Interessanterweise kommen beide Hersteller (BIG und geobra Brandstätter) aus Franken

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Alexander Graham Bell meldete sein "Telephon" 1876 als "Verbesserung der Telegraphie" zum Patent an.

Konservendosen wurden 1813 für die britische Marine eingeführt. Der erste brauchbare Dosenöffner wurde 1870 entwickelt.

Im Jahre 1832 erfand John Matthews ein Gerät um Getränke mit Kohlensäure zu versetzen.

Das Toilettenpapier wurde 1857 von Joseph C. Gayetty aus New York City erfunden.

50 Jahre nach der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg (um 1470) gab es schon 6 Milionen gedruckte Bücher.

Der Wecker wurde von Levi Hutchins aus Concord, New Hampshire erfunden. Das erste Modell klingelte automatisch um 4.00 Uhr früh, dann zu dieser Zeit stand Levi immer auf.

1875 reichte der Direktor des United States Patent Office seinen Rücktritt ein und empfahl die Schließung der Behörde. Sein Grund: Es gäbe nichts mehr zu erfinden.

1968 wurde die Chipkarte von Jürgen Dethloff zum Patent angemeldet.

Der zweit patentreichste Erfinder der USA (nach T. A. Edison) ist Edwin Land, der Erfinder des Polaroidverfahrens.

In den späten 60ern gaben die USA Millionen von Dollar aus, um einen Kugelschreiber zu entwickeln, der auch in Schwerelosigkeit schreibt. Die Russen benutzten Bleistifte. Das wäre zu schön um wahr zu sein, oder? Dieser Urban legend steht allerdings die Tatsache entgegen, dass Bleistifte in Schwerelosigkeit viel zu gefährlich wären, weil sich abgebrochene Minen etc. in wichtige Teile des Raumfahrzeugs scheben könnten und dort Schaden anrichten. Das wussten auch die Russen. Der "Spacepen" wurde übrigens von der Firma Fisher in Eigentinitiative, ohne Auftrag und Gelder der NASA entwickelt.

Die Turmuhr in Brocklesby Park, England wurde um 1722 von John Harrison gebaut und läuft seitdem ohne Unterbrechung (1884 wurde sie kurz überholt). Nicht schlecht für ein Holzuhrwerk.

Derselbe John Harrison, war auch der Erfinder der ersten Uhr die genau genug ging, um auf See die Längengrade berechnen zu können, außerdem erfand er den Bimetall-Streifen zur Steuerungszwecken.

Celsius legte seine Temperaturskala ursprünglich umgekehrt fest 0° für den Siedepunkt, 100° für den Schmelzpunkt des Eises. Erst Ernst C. von Linné drehte die Skala dann um.

Die Lithographie wurde 1798 von Alois Senefelder aus Solnhofen erfunden. Die dazu nötigen Lithographiesteine gibt es nur in den Plattenkalk-Steinbrüchen rund um seine Heimatstadt.

Ein anderer Anwendungszweck der Kalksteine aus Solnhofen ist die Langzeitaufbewahrung von Urvögeln. Hier wurden nämlich alle belsnag bekannten Exemplare (8) des Archeopteryx gefunden. Dessen vollständiger Name lautet übrigens Archeopteryx lithographica.

Jacob Christoph LeBlanc erfand den Vierfarbdruck.

Wilhelm Haas-Münch erfand 1772 eine verbesserte Druckerpresse, durfte die Presse aber nicht aufstellen, weil er - gelernter Stempelschneider und Schriftgiesser - das Druckerhandwerk nicht zünftig gelernt hatte. 17 Jahre später konnte sein Sohn die Arbeit des Vaters fortsetzen. Er war ungelernter (!) Buchdrucker.

Einer der wichtigsten Faktoren, der den Bau moderner Wolkenkratzer erst ermöglichte, war die Erfindung des Fahrstuhls. E.G.Otis entwickelte bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts den Sicherheitslift. Das erste Gebäude, das unserer Vorstellung vom "Hochhaus" entspricht, wurde allerdings erst 1885 fertiggestellt (Home Insurance Building / Chicago).

Den ersten Rasierer mit auswechselbarer Klinge erfand Herr Gilette.

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Die Leitz-Ordner wurden von Louis Leitz erfunden.

Die Firma hieß damals: "Werkstätte zur Herstellung von Metallteilen für Ordnungsmittel".

Bis 1900 wurden dann der Umlegehebel, der Lochabstand und die Fix-Klemmschiene erfunden.

1911 bekamen die Ordnerrücken ihr Loch.

1925 wurde der Mittenanzeiger bei den Leitz-Lochern eingeführt.

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Als eine der ersten Kunstseiden der Chemie kam 1884 die Chardonnetseide auf den Markt. Sie war jedoch derart feuergefährlich, dass bei einem Ball das Kleid einer Dame in Brand geriet und ein Todesopfer zu beklagen war.

Das Rastertunnelmikroskop wurde 1981 im IBM-Forschungslabor Zürich von den Nobelpreisträger von 1986, Gerd Binnig und Heinrich Rohrer entwickelt.

Sperrholz wurde von Alfred Nobel, dem Erfinder des Dynamits erfunden.

Die erste wasserdichte Armbanduhr war die Rolex "Oyster".

1903 wurde die Thermoskanne patentiert.

1709 wurde das Porzellan in Meißen neu erfunden. Allerdings war das chinesische Porzellan noch lange preiswerter. In chinesischen Manufakturen wurde für den Export sogar Geschirr mit europäischen Motiven hergestellt.

Das beliebte "Zwiebelmuster" auf Porzellan ist gar keines, es handelt sich eigentlich um Granatapfelpflanzen.

1890 gab es den ersten elektrischen Stuhl in den USA. Entwickelt wurde er von Thomas Alva Edison, dem Erfinder der Glühbirne.

Allerdings hat Edison die Glühbirne garnicht erfunden, zumindest nicht als erster. Die allererste halbwegs brauchbare Glühbirne stammt von dem Engländer Joseph Swan (1878). Allerdings hatte Edison am Markt dann doch die Nase vorn. Swan gelang es aber durch weitere Patentanmeldungen und Prozesse den berühmten Ami dazu zu bringen, eine gemeinsame Firma zu gründen: die Edison & Swan Electric Light Company sowie die Deutsche Edison Gesellschaft, aus der später die AEG wurde.

Eine normale Batterie ist ein Leclanché-Element.

Fotokopieren hieß anfangs "Xeroxen", da die ersten Geräte von Rank Xerox waren. Der Ausdruck wird im angelsächsischen Raum immer noch benutzt.

Der erste "Münzautomat" war wahrscheinlich ein Weihwasserspender aus dem ersten Jahrhundert vor Christus. Das Werk von Erfinder Hero arbeitete mit einem 5-Drachmen Stück.

Der Erfinder August Fischer nannte seinen neuen Alleskleber, da es schon Klebstoffe der Marken Pelikan, Greif, Marabu und Schwan gab, aus "Tradition" UHU.

Der Zigarettenanzünder wurde vor dem Streichholz erfunden.

Satzblei (für Metallettern) besteht aus Blei, Zinn, Antimon und Wismut. Diese Legierung (erfunden von Herrn Gutenberg) kühlt extrem schnell ab und verändert Ihre Größe dabei nicht.

Am 15.5. 1940 wurden die Nylonstrümpfe erfunden.

Die ersten Rollschuhe (1790 erfunden) waren Inline-Skater.

Rollschuhe mit "2-Räder-rechts-2-Räder-links" wurden 1825 vom Wiener Uhrmacher Anton Löhner entwickelt.

Die Indianer im alten Mexico haben die Regenmäntel erfunden, sie bestrichen ihre Stoffumhänge mit dem Saft des Gummibaumes.

Samuel Colt hat nicht den Revolver erfunden, allerdings hatte er den schon bestehenden Revolver verbessert und ab 1835 produziert.

John Dunlop entwickelte den Schlauchreifen aus einem Gartenschlauch - für das Dreirad seines Sohnes.

Die US-Air-Force führte 1928 Reißverschlüsse für Hosen ein.

Beton reißt, wenn er auf Biegung beansprucht wird.

Beton reißt nicht, wenn man die Moniereisen einfügt, das sind die Stahlgitter.

Die Idee dazu hatte 1849 der französische Gärtner Joseph Monier.

Die ersten Stahlbetonkonstruktionen Joseph Moniers waren Blumenkübel und Waschbecken.

Teflon wurde 1938 vom Dupont-Mitarbeiter Roy Plunkett erfunden. 1958 nannte der französiche Chemiker das Material dann "Teflon" und beschichtetet damit Pfannen.

Die moderne Thermoskanne entwickelte der schottische Chemiker James Dewar (ausgesprochen: Djur). Hergestellte hatte sie dann der deutsche Glasbläser Reinhold Burger.

Ganz neu war das Ganze nicht, die Thermoskanne gab es schon bei den Römern.

1904 hatte der deutsche Techniker Christian Hülsmeyer die Idee zum Radar. Leider meinte die Marine, daß die Nebelhörner vollkommen ausreichten, um andere Schiffe aus der Ferne oder bei schlechter Sicht orten zu können.

Schließlich wurde 1935 das erste funktionierende RADAR in Großbritannien gebaut. Allerdings wurden ähnliche Geräte zeitgleich in Frankreich und den USA entwickelt.

Der Bic-Kugelschreiber wurde nach Baron Biche benannt, der ihn allerdings nicht selbst erfunden hat.

Erfunden wurde der Kuli 1938 von dem Ungarn Laszlo Biro. Biches französisches Unternehmen übernahm die englische Firma, die die Dinger produzierte.

In England heißen Kugelschreiber "biro" in Frankreich "bic".

Das russische Gewehr AK 47 (Kalaschnikow) ist eine Weiterentwicklung des deutschen Sturmgewehr 44. Michail Timofejewitsch Kalaschnikow modifizierte und verbesserte den Entwurf für die Rote Armee.

Die "Kalaschnikow" ist deshalb so weit verbreitet, weil die Sowjetuniondie Dinger in Unmengen produzierte und für Schleuderpreise (teilweise 1 Rubel/ Stück) an Bruderstaaten verkloppte.

Stacheldraht wurde 1873 auf einer Messe in den USA vorgestellt. Der Farmer Joseph Glidden entwickelte dafür 1874 eine Maschine, die Stacheldraht preisgünstig herstellen konnte.

Die Folge war, daß Cowboys eingespart werden konnten, denn jetzt hinderte der Stacheldraht die Rinder am weglaufen.

Cecil Booth aus einem Dorf südöstlich von London hatte im Jahr 1901 die Idee eines Staubsaugers.

Der erste Staubsauger musste auf einem Pferdefuhrwerk zum Haus der Kunden transportiert werden. Dort saugte man dann mit bis zu 250 Meter langen Schläuchen den Staub ab.

Cecil Booth Firmengründung "Booth Vacuum Cleaner" stellt noch heute Industriesauger her.

Aber reich wurde der 1955 verstorbene Erfinder nicht. Er hatte den Staubsauger nicht zum Patent angemeldet und so konnte der Amerikaner Hoover die Idee einfach übernehmen und das große Geld machen - sagte die Enkelin des Herrn Booth.

Cecil Booth konstruierte auch das Riesenrad im Wiener Prater.

Polyester kennt man von den berüchtigten Pullovern aus Polyesterfasern.

Polyesterfasern leiten Feuchtigkeit schnell vom Körper weg, weswegen man daraus die sogenannte "Funktionswäsche" macht.

Die PET-Flaschen kann man zu Polyesterfasern recyclen. 35 Flaschen ergeben einen Fleece-Pulli der Größe L der locker 100 Euro kosten kann. Der Materialwert der benötigten PET-Flaschen ist etwa 58 Cent.

Henry Ford (1863 - 1947), der Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company baute mit fünfzehn Jahren seinen ersten Verbrennungsmotor.

1903 fuhr er in einem neuentwickelten Auto einen neuen Geschwindigkeitsrekord. Für eine Meile auf dem Eis des St.-Clair-Sees benötigte er 39,4sec.

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Den Titel "größte Flachpfeife des 20ten Jahrhunderts" gebührt eindeutig dem Erfinder Thomas Midgley aus Ohio, USA.

Während seiner Arbeit für General Motors entdeckte er 1921 die klopfvermindernde Wirkung von Tetraethylblei. Man wusste zwar damals schon, das Blei eher giftig war, aber die positive Wirkung des neuen Additivs überzeugte alle.

Auch als reihenweise Arbeiter in den Mineralölfabriken krank wurden und sogar starben verteidigte Midgley seine Entwicklung in der Öffentlichkeit durch heldenhaftes Benzin schnüffeln und anderen Schwachsinn. Vor Allem, wenn man bedenkt, dass er selbst schon einmal durch Bleivergiftung schwer erkrankt war.

1929 suchte er nach neuen Methoden, das Dasein der Menschheit zu verbessern und beschloss der (damals noch sehr realen) Gefahr durch aus Kühlschränken austretende Gase entgegen zu wirken.
Seine neue Entwicklung bereicherte unser Dasein wirklich. Bis heute. Und noch viel länger: FCKW

Klingt irre, aber die beiden erfolgreichsten Umweltgifte des letzten Jahrhunderts hat ein einzelner Mann innerhalb von 10 Jahren erfunden.

Zu seiner Ehrenrettung muss man sagen, dass die Vorteile von FCKW wirklich immens zu sein schienen. Die Kleinigkeit mit der Ozonschicht war damals noch unbekannt.

1944 starb Thomas Midgley. Er litt an Polio und hatte sich ein Spezialbett gebaut, in dem er sich mittel Seilzügen selbstständig umdrehen und aufsetzen konnte. Eines Tages verhedderte er sich in die Strippen und wurde von seinem eigenen Bett erwürgt.

Schokolade als Quadrat anzubieten war 1932 eine Idee von Clara Ritter. Die quadratische Tafel ist genauso schwer wie eine lange Tafel und heißt Ritter Sport, weil sie in jede Jackettasche einer Sportjacke passen soll, ohne, dass sie durchbricht.

Die Mikrowelle wurde 1947 von Percy Spencer erfunden.

Ein Mikrowellenherd erhitzt Speisen, indem er Mikrowellen in einer Frequenz erzeugt, bei der Wassermoleküle zum Schwingen angeregt werden. Das im Essen enthaltene Wasser wird erhitzt und das erhitzt das Essen.

Cecil Booth aus einem Dorf südöstlich von London hatte im Jahr 1901 die Idee eines Staubsaugers.

Der erste Staubsauger musste auf einem Pferdefuhrwerk zum Haus der Kunden transportiert werden. Dort saugte man dann mit bis zu 250 Meter langen Schläuchen den Staub ab.

Cecil Booth Firmengründung "Booth Vacuum Cleaner" stellt noch heute Industriesauger her.

Aber reich wurde der 1955 verstorbene Erfinder nicht. Er hatte den Staubsauger nicht zum Patent angemeldet und so konnte der Amerikaner Hoover die Idee einfach übernehmen und das große Geld machen - sagte die Enkelin des Herrn Booth.

Cecil Booth konstruierte auch das Riesenrad im Wiener Prater.

Polyester kennt man von den berüchtigten Pullovern aus Polyesterfasern.

Polyesterfasern leiten Feuchtigkeit schnell vom Körper weg, weswegen man daraus die sogenannte "Funktionswäsche" macht.

Die PET-Flaschen kann man zu Polyesterfasern recyclen. 35 Flaschen ergeben einen Fleece-Pulli der Größe L der locker 100 Euro kosten kann. Der Materialwert der benötigten PET-Flaschen ist etwa 58 Cent.

Die Jeans wurde am 20.05.1873 patentiert.

Jean ist seit dem 15. Jahrhundert die Bezeichnung für einen Baumwollstoff aus Genua.

Nieten an einer Jeans, um die Ecken der Hosentaschen zu verstärken, gibt es seit 1872.

Die kleine dritte Tasche an der Vorderseite einer Five-Pocket-Jeans war als Tasche für eine Uhr oder Münzen gedacht. Armbanduhren trug man im 19. Jahrhundert noch nicht.

Die Levis 501 gibt es seit 1890.

Gürtelschlaufen an der Jeans gibt es erst seit den 30er Jahren. Vorher wurde die Hose mit Hosenträgern getragen.

Eine Jeans für Männer wurde in Europa zum ersten Mal 1948 von einer Kleiderfabrik in Künzelsau hergestellt.

Die erste in Europa hergestellte Jeans für Frauen gab es 1953.

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Der Kronkorken wurde 1892 in Maryland, USA zum Patent angemeldet; Erfinder war William Painter.

Vor der Erfindung des Kronkorkens wurde Bier in Flaschen mit Bügelverschluss abgefüllt.

Schokolade als Quadrat anzubieten war 1932 eine Idee von Clara Ritter. Die quadratische Tafel ist genauso schwer wie eine lange Tafel und heißt Ritter Sport, weil sie in jede Jackettasche einer Sportjacke passen soll, ohne, dass sie durchbricht.

Der Metall-Reißverschluss wurde 1913 von dem Schweden Gideon Sundback in den USA patentiert.

Der Kunststoff-Reißverschluss wurde 1975 von dem Deutschen Peter Nawrath erfunden.

Ein echter Reißverschluss war auf den ersten Ausgaben des 1971 veröffentlichten Albums Sticky Fingers von den Rolling Stones.

Backpulver hat Eben Norton Horsford, ein ehemaliger Student von Justus Liebig erfunden.

Große Verbreitung fand Backpulver als Backin, ein von August Oetker weiterentwickeltes, in kleine Tütchen abgepacktes Backpulver.

Die Rezeptur des Backpulvers Backin wurde seit 1893, dem Jahr in dem es zum ersten Mal abgefüllt wurde, nicht verändert.

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