AmtseinfÜhrung George W. Bushs am 20. Januar 2005

Inaugurationfeiern des globalen Imperators Anno 2005

Alle vier Jahre endet am 20. Januar um Punkt 12.00 Uhr Ortszeit die Amtszeit des Präsidenten.

George Washington trat sein Amt am 30. April 1789 an, alle späteren Präsidenten – so keinen tödlichen Krankheiten oder Attentate dazwischenkamen begannen ihr Amt dann am 4. März,. Sehr traditionell, denn George Washingtons Präsidentschaft endete 3. März 1797.

1937 änderte sich das. Franklin D. Roosevelts zweite Amtszeit begann am 20. Januar 1937. Mit dem 20. Verfassungszusatz - 1933 ratifiziert und 1937 in Kraft getreten - wurde der Beginn der Präsidenten-Amtszeit vom 4. März auf den 20. Januar verlegt.Die Verfassung wurde geändert, um die Zeit zwischen Wahl und Amtseinführung zu verkürzen.

Gemäß einer Tradition aus dem 19. Jahrhundert werden Präsidenten an einem Sonntag nicht öffentlich ins Amt eingeführt. Fällt der Tag der Amtseinführung auf einen Sonntag , gibt es eine kurze private Zeremonie und am Folgetag eine öffentliche Zeremonie. Das war zuletzt 1985 bei Präsident Ronald Reagan der Fall.
George W. Bushs Amteinführung war, der 55. Amtsantritt eines US-Präsidenten. George W. Bush ist der 43. Präsident der USA. 42 Präsidenten wurden gewählt, 16 Präsidenten wurden wiedergewählt, 4 Präsidenten starben im Amt aus natürlichen Ursachen, vier wurden ermordet. Der nicht-gewählte US-Präsident war Gerald Ford. Er wurde Präsident Nixons neuer Vizepräsident, nachdem Vizepräsident Spirow Agnew zuvor zurückgetreten war. Richard Nixon trat dann infolge der Watergate-Affaire zurück und Gerald Ford wurde Präsident. Bei den Präsidentschaftswahlen verlor Ford dann gegen Jimmy Carter.

Am Vorabend der Amtseinführung trafen sich 146 Mitglieder der Präsidentenfamilie Bush zu einem Essen im Weissen Haus.

Die Polizei riegelte etwa 100 Straßenblocks ab.

Null Gebete sollten nach dem Willen eines Atheisten gesprochen werden, da Religion und Staat zu trennen seinen Aber ein Gericht in Washington lehnte dies ab, weil seit der Amtseinführung von George Washington (1789) immer gebetet wurde.

Zwei Geistliche erflehen Gottes Segen für den Präsidenten und beten für die Stärke Amerikas.

21 Böllerschüsse hallen über die National Mall.

250.000 Zuschauer sangen die Nationalhymne.

Die Watergate Journalisten-Legende Bob Woodward zählte in der ersten Rede nach der Vereidigung 44 Freiheiten, 27 Mal "freedom" und 17 Mal "liberty", aber kein Mal das Wort Irak. Und kein Wort zur Abtreibung oder die Heiligkeit der Ehe.

Präsident William Harrison sprach 1841 fast zwei Stunden. Nur leider ohne Hut und Mantel und in Eiseskälte, was ihn nach durchtanzter Ballnacht eine Erkältung und Amtszeit von nur 31 Tagen brachte. Er starb an den Folgen einer Lungenentzündung. Harrison war der erste US-Präsident, der während seiner Amtszeit verstarb und durch den amtierenden Vizepräsidenten ersetzt wurde.

2,7 Kilometer lang war für George W. Bush die Paradestrecke im Zentrum Washingtons. Bush legte davon ein paar hundert Meter des Weges vom Kapitol zum Weißen Haus zu Fuß zurück und den Rest im Auto. Jimmy Carter lief 1977 die ganze Strecke.

Die Parade geht auf George Washington zurück. Er wurde - damals noch in New York - nach dem Amtseid von Soldaten, Senatoren und Abgeordneten zum Haus des Präsidenten begleitet.

Seit 1801 findet diese Parade auf der Pennsylvania-Avenue zwischen Kapitol und Weißem Haus in Washington statt.

1865 nahmen erstmals Schwarze, 1917 erstmals Frauen an dem Umzug teil.

Die längste und aufwändigste Parade mit 70 Kapellen und sogar Elefanten gab es 1953 für Dwight D. Eisenhower.

Neun Bälle fanden danach statt.

Familie Bush und Familie Cheney waren zu drei „Candlelight Dinners“ eingeladen. Eingeladen hatten die größten Unterstützer ihrer Wahlkampagne.

Die Sponsoren der Feste - 44 Firmen - haben je 250 000 Dollar gezahlt.

Nach 45 Sekunden beendete Bush den Eröffnungstanz. Der Präsident gilt nicht als großer Tänzer.

Zum "Commander-in-Chief"-Ball hatte der Präsident 2000 Militärs eingeladen, die in Afghanistan oder im Irak gedient haben.

Die Feiern sollen 40.000.000 Dollar gekostet haben.

Es gab vermutlich ein halbes Dutzend Festnahmen und eine Flaggenverbrennung bei den Protestdemonstranten.

 

 

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